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CT des Thorax-Bereiches

Computertomographie des Thoraxbereiches (Lunge)

Eine CT des Thoraxbereiches bzw. der Lunge wird veranlasst, wenn es um den Ausschluss oder die Beurteilung von Tumoren, einer Lungenembolie oder um die Bildgebung entzündlicher und meist chronisch verlaufender Lungen- oder Bronchialerkrankungen geht. Die hochauflösende Bildgebung der Computertomographie ermöglicht bereits eine Feststellung von Tumorherden ab einer Größe von 3 Millimetern.

Computertomographie des Thoraxbereiches (Lunge)

Computertomographie des Thoraxbereiches (Lunge)

Niedrige Strahlenbelastung (Low-Dose)
bei Lungen-CT

Durch die stetige Weiterentwicklung der CT-Technologie sind heutzutage Low-Dose-Untersuchungen mittels CT möglich, bei denen die Strahlenbelastung nicht viel höher ist als bei einer normalen Röntgenuntersuchung, dagegen aber eine überlagerungsfreie Detailerkennbarkeit besteht. Dieser technische Fortschritt hat entscheidend zur Früherkennung von Lungenkrebserkrankungen beigetragen.

CT des Thorax-Bereiches

Lungen-CT zur Krebsfrüherkennung
für Risikogruppen (Raucher)

Sowohl aktive als auch ehemalige Raucher (bis zu zehn Jahren) haben gegenüber Nichtrauchern ein vielfach erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Aber auch Menschen, die z. B. beruflich bedingt gesundheitsgefährdenden Substanzen ausgesetzt sind, gelten als Risikogruppe für bösartige Atemwegserkrankungen. Die Low-Dose CT (Niedrigdosis) ist eine effektive Methode zur Lungenkrebs-Früherkennung bei den entsprechenden Risikogruppen.

Lungen-CT mit oder ohne Kontrastmittel
ist abhängig von der Fragestellung

Abhängig von der jeweiligen Fragestellung wird eine CT der Lungen mit Kontrastmittel oder ohne Kontrastmittel durchgeführt. Zur Abklärung von Fibrosen, Emphysemen oder atypischen Lungenentzündungen (Pneumonien) ist bspw. kein Kontrastmittel für die CT-Untersuchung erforderlich. Zur Beurteilung eines Tumors oder bei der Fragestellung nach einer Lungenarterienembolie (LAE) ist eine Kontrastmittelgabe notwendig. Ob in Ihrem speziellen Fall ein Kontrastmittel erforderlich wird, erfahren Sie von uns im Vorgespräch.

Ablauf einer Lungen-CT und Hinweise

Die reine Untersuchungszeit bei einer CT-Untersuchung einschließlich der Lagerung und in Abhängigkeit von einer eventuellen Kontrastmittelgabe beträgt zwischen 5 und 15 Minuten. Die Auswertung der Daten dauert ca. weitere 15 Minuten, so dass Sie insgesamt mit Vorbereitungen und nachfolgender Besprechung der Befunde etwa 30-40 Minuten bei uns im CT-MRT Institut Berlin einplanen sollten. Sollte ein Kontrastmittel erforderlich werden, wird Ihnen vor der Untersuchung eine Verweilkanüle in die Armvene gelegt. Für die Untersuchung werden Sie auf einer Untersuchungsliege mehrmals durch die breite Öffnung des CT-Gerätes gefahren und erhalten in Abständen Atemkommandos von unseren Mitarbeitern. Falls Sie ein Kontrastmittel erhalten, wird bei (oder kurz nach) der Verabreichung häufig ein starkes Wärmegefühl empfunden. Bitte sorgen Sie sich nicht, das ist normal und weist auch nicht auf eine allergische Reaktion hin. Die einzelnen Messungen dauern jeweils immer nur wenige Sekunden. Damit die Aufnahmen gut gelingen und verwertbar sind, ist es wichtig, dass sie während der Messungen ruhig liegen. Nach Auswertung der Daten werden die Ergebnisse ärztlicherseits mit Ihnen besprochen und Sie erhalten eine CD-Rom mit Ihren Aufnahmen. Der schriftliche Untersuchungsbericht wird jeweils Ihnen und dem behandelnden Arzt zugeschickt (auf Wunsch auch per E-Mail).

Hinweise für die Vorbereitung einer Lungen-CT

Sollte für die CT-Untersuchung ein Kontrastmittel erforderlich werden, benötigen wir von Ihnen zwei Laborwerte: Ihren Kreatinin-Wert (für die Nierenfunktion) sowie Ihren TSH-Wert (für die Schilddrüsenfunktion). Bitte bringen Sie beide Werte am Untersuchungstag mit. Sie können diese Blutwerte auch bei uns bestimmen lassen. Sprechen Sie uns dazu gerne an. Sollten Sie an einer leicht- bis mittelgradigen Nierenfunktionsstörung leiden und ein Diabetesmedikament (Antidiabetikum) mit dem Wirkstoff Metformin einnehmen, sollte dieses Medikament in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt zwei Tage vor der Untersuchung pausiert werden. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Medikament diesen Wirkstoff enthält, erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Arzt, einem Apotheker oder fragen Sie uns. Im Falle einer Kontrastmittelgabe sollten Sie nach der Untersuchung viel Wasser trinken, damit das Kontrastmittel schnell wieder ausgeschieden werden kann. Am Untersuchungstag brauchen Sie nicht nüchtern erscheinen, nehmen Sie nur eine leichte Mahlzeit ein.

 

Ausschlusskriterien und allgemeine Hinweise
zu CT-Untersuchungen mit Kontrastmittel

Sofern Sie nicht schwanger sind und bei Ihnen keine grundsätzlichen Ausschlusskriterien für eine CT-Untersuchung mit Kontrastmittel vorliegen, gelten auch für eine Lungen-CT die allgemeinen Hinweise, die bei jeder CT-Untersuchung zu beachten sind.

Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit an unsere Mitarbeiter wenden.

Damit Sie einen ersten Eindruck bekommen, wie bei uns im CT-MRT Institut Berlin im allgemeinen eine CT-Untersuchung abläuft, können Sie sich hier unseren Informationsfilm ansehen.

Unsere Ärzte (CT des Thorax-Bereiches)

Dr. med. Katherina Vladiguerov

Dr. med. Katherina Vladiguerov

Fachärztin für diagnostische Radiologie
Dr. med. Katrin Kadow | CT-MRTinstitut Berlin

Dr. med. Katrin Kadow

Fachärztin für Radiologie