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Magnetresonanztomographie (MRT)

Magnetresonanztomographie

Was ist eine MRT? Die Magnetresonanztomographie (MRT) – oder auch Kernspintomografie – ist ein bildgebendes Verfahren, das nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet und so Schnittbilder Ihres Körpers absolut strahlungsfrei erzeugt. Besonders gut sind mit diesem Verfahren Gewebestrukturen, Weichteilgewebe wie Gehirn und innere Organe darstellbar. Eine MRT-Untersuchung ist völlig schmerzfrei und wird immer dann eingesetzt, wenn Verfahren mit Röntgen oder Ultraschall keine klaren Aussagen liefern können oder wenn dynamische Prozesse, wie z. B. Stoffwechselvorgänge im Gehirn, genauer untersucht werden sollen.

Damit Sie einen ersten Eindruck bekommen, wie bei uns im CT-MRT Institut Berlin generell eine MRT-Untersuchung abläuft, sehen Sie sich doch hier unseren Informationsfilm an.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Von Kopf bis Fuß strahlungsfrei untersucht –
moderne MRT-Technologie bringt Vorteile
für den Patienten

Im CT-MRT Institut Berlin steht uns mit dem MAGNETOM Avanto ein aktuelles 1,5 Tesla-Hochleistungs-MR-System mit besonders hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung zur Verfügung. Dank der hochentwickelten Technologie kommen hier neuartige Spulenelemente zum Einsatz, die es auch ermöglichen, Ganzkörperuntersuchungen in einem Untersuchungsgang und ohne Umlagerung des Patienten durchzuführen.

Viele Menschen fühlen sich in den MRT-Röhren sehr beengt. Dies gilt besonders für Ganzkörperuntersuchungen. Bei uns können Sie bei einigen Untersuchungen auch mit den Füßen zuerst gescannt werden, wobei der Kopf dann außerhalb der Röhre verbleibt, was für viele platzangstgeplagte Menschen schon eine erhebliche Erleichterung darstellt. Ein weiterer Vorteil unseres MR-Systems : Die Radiospulen, die bei jeder MRT-Untersuchung auf den Körper gelegt werden, sind aufgrund ihrer Bauweise besonders leicht. Diese wiegen nur knapp ein Kilogramm und sind damit gut auf dem Körper auszuhalten. Zudem ist das Magnetom Avanto ein relativ leises Gerät, da mittels einer speziellen Audio-Comfort-Funktion die Geräusche, die beim Umpolen der Magnetspulen in der Röhre entstehen, unterdrückt werden können.

Aufgrund der guten Weichteil- und Gewebedifferenzierung setzten wir das Avanto-System schwerpunktmäßig auch im Bereich der bildgebenden Herz-Diagnostik (Herz-MRT) zur Untersuchung des Herzmuskels ein, z. B. zur Abklärung einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder Durchblutungsstörungen am Herzmuskel (Stress-MRT). Aufgrund der exellenten Bildqualität besteht eine gute Visualisierbarkeit von Narben nach einem Herzinfarkt, die es erlaubt, das genaue Ausmaß der Infarktnarbe und eventuell vorhandene Vitalität im Narbenbereich zu erkennen. Desweiteren lässt sich die Funktionalität von Herzkammern oder Herzklappen genauer beurteilen.

Wie funktioniert die MRT-Untersuchung?

Ein MRT-Gerät, auch als MR-Scanner bezeichnet, besteht aus einem Magnettunnel, der den Körper ringförmig umschließt. Auf einem darunter befindlichen Lagerungstisch wird der Patient für die Untersuchung bzw. die zu untersuchende Körperregion durch den Magnettunnel in die Mitte des Tunnels gefahren. Da ein starkes Magnetfeld herrscht, befindet sich das Gerät in einem speziell abgeschirmten Raum. Die Untersuchung wird außerhalb dieses MRT-Raumes gesteuert, der jedoch durch eine große Glasscheibe einsehbar ist. Die gewonnenen Schnittbilder werden an einem Monitor ausgewertet. Damit Sie einen ersten Eindruck bekommen, wie bei uns im CT-MRT Institut Berlin eine MRT-Untersuchung abläuft, sehen Sie sich doch vorab unseren Informationsfilm an.

Was genau passiert bei einer MRT-Untersuchung?

Abhängig von der jeweils zu untersuchenden Körperregion und Fragestellung werden unterschiedliche Maßnahmen und Vorbereitungen im Vorfeld getroffen oder sind während der Untersuchung erforderlich. Dies teilen wir Ihnen vor dem Termin im Detail mit. Informieren Sie sich dazu auch näher unter MRT-Leistungen. Die MRT-Untersuchung im CT-MRT Institut Berlin erfolgt üblicherweise so, dass Sie in Rückenlage auf einer Untersuchungsliege platziert werden (vereinzelte Untersuchungen erfolgen auch in Bauchlage). Sie brauchen in unserem modernen Avento Hochleistungs-MRT während der Untersuchung Ihre Lage auch nicht zu verändern. Sobald Sie entspannt liegen, werden Radiospulen auf Ihren Körper gelegt und locker mit Gurten befestigt. Diese sind nicht schwer und wiegen jeweils nur knapp 1 Kilogramm. Anschließend werden Sie auf der Liege durch den Magnettunnel gefahren. Bitte lassen Sie sich durch die Klopfgeräusche, die das Gerät erzeugt, nicht irritieren. Diese sind völlig normal. Auf Wunsch können Sie während der Untersuchung über einen Kopfhörer Musik hören. In vielen Fällen ist ein Kontrastmittel für die Untersuchung erforderlich, um besondere Körperstrukturen sichtbar zu machen. Dies wird Ihnen über eine Armvene injiziert. Für spezielle MRT-Untersuchungen, z. B. des Herzens (Herz-MRT) wird Ihnen außerdem ein EKG angelegt, um Ihren Herzschlag zu überwachen oder auch ein zusätzliches Medikament gespritzt, welches für die Untersuchung erforderlich ist, wie z. B. bei einer MRT-Untersuchung des Herzens unter Belastung – auch Stress-MRT genannt. Der reine Untersuchungsvorgang dauert, abhängig von der Fragestellung und dem zu untersuchenden Organ, zwischen 20 bis 40 Minuten. Eine Ganzkörper-MRT dauert ca. 60 Minuten. Wie viel Zeit Sie für die gesamte Untersuchungsdauer und den Aufenthalt bei uns im CT-MRT Institut Berlin einplanen müssen, hängt davon ab, was genau untersucht werden soll und welche Vorbereitungen vor der Untersuchung notwendig sind. MRT-Untersuchungen mit Medikamentengabe, die Einfluss auf Ihren Kreislauf haben, benötigen im Anschluss zur Sicherheit noch eine gewisse Überwachungszeit. Informieren Sie sich dazu näher unter MRT-Leistungen.

Für Ihre Sicherheit ist stets gesorgt

Während der Untersuchung können Sie auf Wunsch Musik hören, aber stehen trotzdem ständig in Kontakt mit unseren Mitarbeitern und Ärzten, die mit Ihnen über eine Gegensprechanlage kommunizieren. Zusätzlich erhalten Sie eine Notfallklingel, mit der Sie sich jederzeit bemerkbar machen können. Sollten Sie unter Platzangst leiden oder unsicher sein, ob Sie die Untersuchungsdauer angstfrei überstehen, können Sie sich im Vorfeld ein Beruhigungsmittel verbreichen lassen. Bedenken Sie jedoch, dass Sie nach der Untersuchung nicht fahrtüchtig sind. Vereinbaren Sie dann bitte, dass Sie sich von einer Begleitperson abholen lassen.

 

Was Sie unbedingt wissen sollen –
Ausschlusskriterien für eine MRT-Untersuchung

Die MRT arbeitet mit starken Magnetfeldern und ist daher nicht für jeden Patienten geeignet. Wir haben Ihnen hier ein Informationsblatt zum Download mit den Ausschlusskriterien für eine MRT-Untersuchung zusammengestellt, aus dem hervorgeht, wann eine MRT-Untersuchung nicht durchgeführt werden darf. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob bei Ihnen ein Ausschluss-Kriterium vorliegt, drucken Sie sich die Liste aus und besprechen Sie diese mit Ihrem behandelnden Arzt.

Für jede MRT-Untersuchung
gelten folgende allgemeinen Hinweise:

Entfernen Sie sämtlichen Schmuck und metallische Gegenstände
Entfernen Sie bitte vor jeder MRT-Untersuchung Schmuck, Piercing, Uhr, Haarnadeln, Brille, Geldbörse, Gürtel, Scheckkarten und sonstige metallische oder magnetischen Gegenstände an Ihrem Körper oder aus Ihrer Kleidung. Dazu gehören auch metallischer herausnehmbarer Zahnersatz oder Zahnspangen.

Tätowierungen und MakeUp
Tragen Sie, wenn möglich, kein Make Up, Rouge oder Lippenstift auf, da einige Kosmetika metallische Bestandteile beinhalten. Dies kann zu Wärmeentwicklungen, Schwellungen und Missempfindungen führen und gilt insbesondere dann, wenn bei Ihnen eine Kopf-MRT durchgeführt werden soll.

Tätowierungen an sich stellen kein Problem für MRT-Untersuchungen dar, allerdings hängt dies von der Größe, Farbigkeit und Dichte der Tätowierungen und der Qualität der verwendeten Farbe ab. In Deutschland sind normalerweise nur metallfreie Farben zugelassen. Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich im Vorfeld bei Ihrem Tätowierer. Bei großflächigen und sehr bunten Tätowierungen muss im Einzelfall abgewogen werden, ob eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden darf. Entscheidend ist hierbei natürlich auch, wo sich Ihre Tätowierung befindet und welche Köperregion untersucht werden soll.

Schwangerschaft und Allergien
Bitte weisen Sie uns in jedem Fall auf eine bestehende Schwangerschaft hin. Im ersten Drittel der Schwangerschaft wird keine bzw. nur bei besonderen Indikationen eine MRT durchgeführt. Im Spätstadium einer Schwangerschaft stellt eine MRT-Untersuchung in der Regel kein Problem dar. Bekannte Medikamentenunverträglichen und insbesondere Kontrastmittelallergien besprechen Sie im Vorfeld bitte mit dem Arzt, damit gegebenenfalls ein alternatives Medikament/Kontrastmittel/Untersuchungsverfahren gewählt werden kann.

MRT-Untersuchungen mit Kontrastmittel
Bei einer Magnetresonanztomografie verwendete Kontrastmittel enthalten kein Jod und sind im Allgemeinen sehr gut verträglich. Nur in äußerst seltenen Fällen treten bei Verabreichung von MRT-Kontrastmitteln Unverträglichkeiten bzw. allergische Reaktionen auf, die sich dann zumeist in einer Rötung oder Juckreiz der Haut äußern. Durch Verabreichung eines entsprechenden Gegenmittels klingen diese jedoch auch schnell wieder ab.

Sollten bei Ihnen nach Gabe eines MRT-Kontrastmittels derartige oder schwerere Reaktionen in der Vergangenheit schon einmal aufgetreten sein, lassen Sie uns das bitte im Vorfeld wissen. Aus Sicherheitsgründen wird dann ggf. auf die Gabe von MRT-Kontrastmitteln verzichtet.

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit (bekannter) höhergradig eingeschränkter Nierenfunktion. In dem Fall werden Nutzen und Risiko der Untersuchung genau abgewogen und ist eine Kontrolle des Kreatinin-Wertes (Blutuntersuchung) im Vorfeld der Untersuchung absolut unerlässlich. Dieser Wert muss zum Untersuchungstermin mitgebracht werden und darf nicht älter als eine Woche sein. Die Kontrolle des Kreatintinwertes kann bei Bedarf auch bei uns im CT-MRT-Institut Berlin erfolgen.

Oral verbreichte Mittel (z.B. Mannitolhaltige Wasserlösung zur Dünndarmuntersuchung), die bei MRT-Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes zum Einsatz kommen, können zu Übelkeit und leichten Durchfällen führen. Trinken Sie nach einer MRT-Untersuchung (egal ob oral oder intravenös verabreichtes Kontrastmittel) möglichst viel Wasser und/oder Tee.

Essen und Medikamente
Ob sie für eine MRT-Untersuchung nüchtern sein müssen, und welche Medikamente Sie vor der Untersuchung pausieren oder nicht einnehmen sollten, hängt von der jeweils zu untersuchenden Körperregion und den Medikamenten ab. Das erklären Ihnen unsere Mitarbeiter vor der Untersuchung aber auch genau. Vorab können Sie sich dazu auch unter dem Menüpunkt MRT-Leistungen informieren.

Keine Angst vor einer MRT –
wir sorgen für eine entspannte Untersuchung und sind immer für Sie da

Eine MRT-Untersuchung ist unkompliziert und tut nicht weh. Die lauten Klopfgeräusche, die das Gerät während der Messungen erzeugt, und die Röhre bereiten manchen Menschen etwas Unbehagen. Gegen die Geräusche, die technisch bedingt sind, können wir mit Entspannungsmusik Abhilfe schaffen. Sollten Sie unter Klaustrophobie (Raumangst/Platzangst) leiden, können wir Ihnen vor der MRT-Untersuchung selbstverständlich ein angstlösendes Mittel (in der Regel Diazepam) verabreichen, welches Ihnen ermöglicht, die Untersuchung völlig entspannt und angstfrei zu überstehen. Wir haben auf diesem Gebiet viel Erfahrung und unsere Mitarbeiter gehen verständnisvoll und ruhig auf Ihre Bedürfnisse ein. Wichtig ist nur, dass Sie nach der Gabe eines Beruhigungsmittels nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, also keinesfalls Auto, Moped oder Fahrrad fahren dürfen! In dem Fall lassen Sie sich bitte durch eine Begleitperson nach Hause bringen oder fahren.

Bei Unsicherheiten, Fragen oder besonderen Wünschen können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an unsere Mitarbeiter wenden.